Wednesday, December 12, 2007

Zur Zeit produzieren wir dermassen viel neue und spannende Projekte, dass ich es leider nicht mehr schaffe, auch nur annähernd "real time" in diesem Blog zu posten (hat sich ja im letzten posting schon angedeutet ;-).

Wir werden in wenigen Tagen unsere neue BeeTagg Website launchen. Diese wird als Schwerpunkt den Bereich "News" haben, also aktuell über spannende neue BeeTagg Projekte berichten.

Wir werden also zukünftig die ganzen News rund um das Thema Mobile Tagging mit BeeTagg auf der Website konsolidieren und den Blog vorerst nicht mehr nutzen.

Das passt auch ganz gut zur Entwicklung unserer Firma, weg von der eher lockeren Unternehmenskommunikation einer "Start Up"-Firma hin zu umfassender und "normaler" UK über die üblichen Kanäle. BeeTagg hat sich mittlerweile etabliert und es kommen fast täglich neue spannende Projekte zustande. Also bitte weiterhin bei uns vorbeischauen, es lohnt sich: www.beetagg.com.

ps: Wir werden in Kürze auch auf der Website die News als RSS anbieten 

12/12/2007 5:07:37 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Tuesday, October 02, 2007

...leider habe ich diesen Blog wieder einige Wochen vernachlässigt, doch das liegt glücklicherweise daran, dass wir (und unsere Partner) wieder sehr viel zu tun hatten und eine Menge spannender Projekte lancieren konnten, über die in den nächsten Tagen hier der eine oder andere Beitrag erscheinen wird.

Hier eine kleine Auswahl an kürzlich gelaunchten Projekten:

  • Neu.de in Deutschland mit einem BeeTagg auf den Profilseiten jedes einzelnen Users (Neu.de hat 5 Mio. User)
  • BeeTagg als mobiles Informationssystem auf jedem Ticket der EMEX (grösste Marketing-Messe der Schweiz)
  • BeeTagg als Ticketing Solution und mobiles Informationssystem auf den X.Days (grösster IT-Fachkongress der Schweiz)
  • BeeTagg als Mobile Tagging System bei ONE (grosser österreichischer Mobilfunkprovider)
  • Mobile Tagging hilft bei der Lehrstellenwerbung der Schweizer Post (BeeTagg auf Plakaten)
  • BeeTagg beim Forum Wallis (Einsatz auf Plakaten, Flyern und vielen anderen Werbemitteln)
  • BeeTagg in 20 Minuten und heute (Inserate von Gleis 7 mit BeeTagg-Wettbewerb)
  • ...

In den nächsten Tagen kommen zum einen oder aneren dieser Projekte noch ein Paar Details.

10/2/2007 2:51:54 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [7]  | 
 Monday, July 09, 2007

Seit heute ist die erste BeeTagg-Anwendung der Schweizerischen Post live, hier die entsprechende Pressemitteilung.

 

7/9/2007 4:20:53 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [3]  | 
 Tuesday, June 19, 2007

Hier noch ein Video von der Präsentation der BeeTagg-Schokolade auf der Mailänder Lebensmittel-Messe:

 

 

6/19/2007 3:41:51 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [3]  | 
 Tuesday, June 12, 2007

Hier ein kleiner BeeTagg-Wettbewerb mit richtig attraktiven Preisen:

- 1 Wellness-Weekend inkl. HP für 2 Personen oder
- 1 Alpenrundflug für 3 Personen oder
- 1 Gletscherlandung mit einem Flugzeug inkl. Fondueplausch für 2 Personen oder
- 10 Konsumationsgutscheine im Wert bis zu 300 Franken oder
- 10 Bücher "Höhenflüge - Auf den Spuren von Hermann Geiger" von Andreas Furrer

 

 

Weitere Infos gibts hier:

http://www.artfurrer.ch/de/news.cfm?category=MediaAF&subcat=NewsAF&id=194325

 

 

 

 

6/12/2007 9:33:47 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [3]  | 
 Wednesday, June 06, 2007

Diese Tage wird der neue Night Guide in ZH verteilt (Auflage 100.000), wieder mit einer Menge neuer BeeTagg-Inserate, einfach mal reinschauen bei Gelegenheit, gibts überall in ZH gratis zum mitnehmen ...

 

6/6/2007 2:36:42 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [3]  | 
 Monday, May 14, 2007

Im Rahmen des öffentlichen Technologietages am 10.Mai wurde offiziell auch das neue Campus Information System der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) gelaunched.

Auf dem gesamten Campus der Hochschule wurden hunderte von BeeTaggs auf speziellen Tafeln an wichtigen Gebäuden oder sonstigen interessanten Orten angebracht.

Der Benutzer erhält beim Klick auf diese BeeTaggs Informationen über seinen aktuellen Standort, Gebäudepläne, sowie Informationen über Personen in seiner Nähe inkl. Kontaktmöglichkeiten um direkt per Klick mit diesen in Verbindung zu treten.

 

5/14/2007 1:42:48 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [7]  | 
 Tuesday, May 08, 2007

Jetzt haben wir auch endlich unsere klickbare Schoggi!

Im Rahmen der World Food Exhibition in Mailand vom 5.-8. Mai wurden die ersten interaktiven Lebensmittel mit BeeTagg präsentiert.

Das Interesse der Besucher wie auch der Medien war enorm, auch das Feedback auf die Exponate und Ihre "Funktionalität" war ausgezeichnet.

To be continued...

 

5/8/2007 1:50:43 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Wednesday, April 25, 2007

Es gibt eine neue Anwendung zum "mobilisieren" von Blogs und RSS-Feeds: BeeTagg Mobile Feeds!

 

Damit kann man beliebige Blogs oder andere Feeds handytauglich machen und einfach per Klick auf einen BeeTagg abrufen.

 

Und nicht nur das, man kann auch ganze Feed-Sammlungen zusammenstellen und mit einem einzigen Klick publizieren oder konsumieren.

 

Das beste daran: Ist alles gratis!

 

4/25/2007 1:19:28 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [1]  | 
 Friday, April 20, 2007

Im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Mobile Tagging Projekt „Tag your City“ wird der BeeTagg erstmals auch in Österreich eingesetzt.

Aktuell läuft eine Kampagne mit Wettbewerb im Rahmen des Donau-Festivals vom 19.-30. April 2007.

4/20/2007 12:16:16 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Wednesday, March 14, 2007

Diese Tage werden in der ganzen Schweiz zum ersten Male in grossem Stil Werbeplakate mit Mobile Tags aufghängt - natürlich mit BeeTaggs!

 

Die gesamte Marketing-Kampagne für das Queen-Musical "WE WILL ROCK YOU" ist mit BeeTaggs versehen, also alle Plakate, jeder Flyer (> 1 Mio. Stück) und auch Inserate in Zeitungen.

 

 

Tolle Sache, und vor allem irgendwie passend, schliesslich rockt der BeeTagg auch gerade die Mobile Marketing Welt ;-) 

Am besten gleich hier ausprobieren, neben Infos gibt es auch wöchentlich tolle Preise zu gewinnen:

 

3/14/2007 1:16:18 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Tuesday, March 13, 2007

Im Rahmen des Versands unserer Pressemitteilungen zu den neuesten Kundenprojekten hat ein Redakteur einer führenden Tageszeitung geantwortet:

"Er könne nicht jedesmal darüber berichten, wenn irgend jemand den BeeTagg einsetzt"

 

Schade eigentlich ...

 

Aber auch ein gutes Zeichen: Der BeeTagg wird langsam alltäglich, ist nichts besonderes mehr, gehört einfach dazu.

Alles Eigenschaften, die einen de facto Standard ausmachen!

3/13/2007 4:35:42 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Friday, March 09, 2007

BMW Motorrad Schweiz führt diesen Sommer eine umfangreiche Promotion-Serie zur Einführung der neuen XMoto-Produktreihe durch. Dazu gehören neben einem Auftritt auf der Swiss Moto 07 zahlreiche Live-Events während des ganzen Sommers 2007.   

 

Der BeeTagg ist natürlich immer dabei! Auf Flyern oder als Aukleber oder als Beilage zu Prospekten und Produktkatalogen findet man BeeTaggs, mit denen man aktuelle Informationen zu den Produkten, aber auch tolle Preise gewinnen kann!

 

Also am besten einfach mal bei einem BMW-Händler oder Event vorbeischauen und nach dem BMW-BeeTagg Flyer fragen!

Ps: Man kann auch einfach auf den BeeTagg hier im Beitrag klicken ;-)

 

 

3/9/2007 10:42:20 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [1]  | 
 Wednesday, March 07, 2007

Scanning our Office...

 

Ein kleines Experiment mit dem Filmen eines BeeTagg-fähigen Handies "in Aktion":

3/7/2007 6:35:01 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Friday, February 02, 2007

...das wir seit Oktober 2006 keinen einzigen Beitrag in diesen Blog gestellt haben ;-(

 

Wir hatten einfach zu viel zu tun, und geloben Besserung!

 

Es gibt schliesslich viel interessantes zu berichten:

 

  • Mit der ersten realen Moorhuhn-Jagd haben wir die grösste und umfangreichste Mobile Tagging Kampagne auf die Beine gestellt, die jemals ausserhalb Japans gelaufen ist
  • Es gibt mittlerweile weltweit Mobile Tagging Projekte auf Basis der BeeTagg Technologie
  • Zahlreiche namhafte Firmen konnten als Kunden und Sponsoren gewonnen werden
  • die nächsten coolen Kundenprojekte stehen kurz bevor!

 

Zu allen diesen Punkten werden wir in den nächsten Tagen und Wochen hier an dieser Stelle etwas mehr Infos rüberbringen, versprochen.

 

 

 

2/2/2007 7:50:28 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Wednesday, October 11, 2006

Neben dem Einsatz in klassichen Print-Produkten wie Zeitungen ist der Einsatz ortsbezogener Codes bzw. BeeTaggs ein sehr nützlicher und enorm attraktiver Einsatzbereich.

D.h. Codes die an bestimmten Orten oder Gegenständen angebracht werden und dann lokale Informationen speziell zu dieser Location abrufen.

Ein schönes Beispiel dafür ist. z.B. die Snowboard-Community RideLocal.ch die mit BeeTaggs arbeiten um an diversen Snowboard-Ressorts Community-Informationen speziell zu diesem Ressort abrufbar zu machen.

 

 

 

Ein weiteres sehr Potentialträchtiges Einsatzgebiet ist der Tourismus. Dort kann man via BeeTagg interessante Informationen aber auch Leistungsangebote für Touristen anbieten, und das gleich in mehreren Sprachen.

Schönes Beispiel dafür ist die Besucherführung in Ruschein auf der Collina Prehistorica, ebenfalls realisiert via Beetagg. Auf dem Rundgang finden Sie Fundplätze mit Identifikationstafeln und BeeTaggs, über welche Sie weitere Text, Bild oder Toninformationen abrufen können.

 

 

 

10/11/2006 12:21:36 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Monday, July 17, 2006

Oft werden wir gefragt, warum die QR Codes in Japan so erfolgreich sind und bei uns in Europa nicht und weshalb die connvision einen eigenen 2D-Code entwickelt hat.

 

Es gibt im Wesentlichen 3 Gründe, warum QR Codes bei uns nicht funktionieren:

 

1) QR Codes sind nicht dafür geeignet mit den Kameras unserer Mobiltelefone gelesen zu werden

 

Warum ist das so ?

 

Nun, zum einen sind QR Codes nicht sehr effizient in der Art und Weise der Codierung ihres Inhalts.

Ein QR Code braucht für denselben Inhalt wesentlich mehr Fläche wie vergleichbare 2D Codes (z.B. Data Matrix).

 

Das liegt an daran, dass:

»        QR Codes in erster Linie dafür optimiert wurden schnell lesbar zu sein, und nicht auf besonders kompakte Grösse

»        Die (mindestens) 3 Positionsmarken in QR Codes enorm viel Platz beanspruchen aber keinerlei relevante Nutzdaten enthalten

»        QR Codes ursprünglich für Kanji (2 Byte pro Zeichen) optimiert wurden

»        QR Codes eine sehr platzraubende Fehlerkorrektur verwenden (Reed Solomon), diese braucht bis zu 50% der Nutzfläche eines QR Codes bei höchster Korrekturstufe

 

Hier zum Vergleich ein QR Code und ein alternativer 2D-Code (Data Matrix), beide haben denselben Inhalt (http://www.connvision.com) und dieselbe Grösse der Pixel:

 

 

Diese Effekte zusammengenommen haben zur Folge, dass man die einzelnen Pixel (sogenannte Module) eines QR Codes sehr klein machen muss, damit der Code insgesamt eine vernünftige, druckfähige Grösse (z.B. 2-3cm) bekommt.

 

Und genau hier liegt das Problem: Die Pixel von QR Codes werden selbst bei ganz geringen Informationsmengen schon so klein, dass sie mit unseren normalen Handy-Kameras nicht mehr erfasst werden können! Das liegt daran, dass bei uns fast alle Handy-Kameras weder eine Makro-Funktion haben, noch einen Autofokus. Dadurch "verschmieren" die einzelnen Elemente des Codes so stark, dass sie nicht mehr unterschieden werden können.

 

Hier als Beispiel ein Bild eines QR Codes mit 25mm Kantenlänge wie ihn eine handelsübliche Handy Kamera „sieht“. Man erkennt deutlich, dass die einzelnen Pixel so unscharf werden, dass sie praktisch nicht mehr unterscheidbar sind.

 

 

Die Lesesoftware von BeeTagg hat zwar grundsätzlich dasselbe Problem mit den Kameras, aber der BeeTagg ist im Gegensatz zum QR Code darauf optimiert worden mit unseren westlichen Kamera Handys erkannt zu werden.

In folgender Abbildung sieht man wie dieselbe Kamera einen BeeTagg mit identischen Abmessungen sieht. Das Bild wird zwar auch unscharf, aber die einzelnen Elemente sind immer noch deutlich erkennbar.

 

 

Warum funktioniert das Ganze aber dann in Japan so gut?

 

Ganz einfach: Die dortigen Handys besitzen meist eine Makrofunktion und häufig auch einen Auto-Focus!

 

Es gibt zwar in Japan auch einige Typen von Nokia, SonyEricsson und Motorola, die denen bei uns entsprechen, aber diese Modelle haben auch in Japan keinen QR Code Reader vorinstalliert. Nur ganz wenige bei uns verfügbare Modelle (ein Paar Symbian Geräte) bringen derzeit die technischen Voraussetzungen mit um mit QR Codes arbeiten zu können.

 

Da man realistischer Weise nicht davon ausgehen kann, dass sich alle Handy-Nutzer in der westlichen Welt (das sind immerhin > 1 Milliarde) kurzerhand ein neues Handy mit Makro und Autofokus kaufen (von denen es ohnehin nur eine Handvoll auf unserem Markt gibt) bleibt als einzige logische Schlussfolgerung, dass man lieber auf die Verwendung des QR Code verzichten sollte, bevor man proprietäre und inkompatible Lösungen implementiert, die das bereits bestehende Kompatibilitäts-Chaos beim QR Code noch verschärfen.

 

Der einzige "Trick" mit dem man dieses Problem teilweise lösen kann besteht darin, dass man statt der Url eine Zahl (Kurznummer) im QR Code ablegt, um den QR Code möglichst klein und damit lesbar zu halten. Diese Zahl wird dann serverseitig durch die eigentliche Url ersetzt. Dagegen ist zwar grundsätzlich nichts einzuwenden (BeeTagg macht das im Prinzip genauso), aber man hat damit eine Lösung, die nur mit einem ganz speziellen QR Code Reader funktioniert und inkompatibel ist mit allen anderen QR Code Readern auf der Welt. Das komplette Chaos findet dann statt, wenn der exakt gleiche QR Code mit zwei unterschiedlichen QR Code Readern zwei unterschiedliche Webseiten aufruft (kann unter Umständen heikel werden).

 

2) Die physikalische Kodierung der QR Codes ist standardisiert, inhaltlich gibt es ein grosses Chaos

 

Neben der Lesbarkeit ist die „Standardisierung“ das zweite grosse Problem des QR Code. Entgegnen der landläufigen Meinung ist die Nutzungsweise des QR Code nämlich keineswegs standardisiert. Das einzige was beim QR Code standardisiert ist, ist das (syntaktische) Codierungsprinzip. Viel wichtiger als das ist aber der eigentlich Inhalt eines Codes und die Art und Weise wie er von einer Applikation zu interpretieren ist. Hier sehen wir in der Realität ein wahrhaftiges Chaos: Die Reader der 3 grossen japanischen Telekomanbieter sind weitgehend inkompatibel, wenn es über reine Web-Adressen hinausgeht. Ein Vodafone QR Code mit Kontaktdaten (z.B. auf einer Visitenkarte) kann z.B. von einem NTT Docomo Reader nicht gelesen werden, und umgekehrt. Das führt dazu, dass Japaner häufig zwei oder mehr QR Codes auf Ihren Visitenkarten anbringen müssen, um sicher gelesen werden zu können.

 

 

Jedes Telekommunikationsunternehmen hat hier eigene „Standards“ entwickelt, die selbstverständlich nicht miteinander kooperieren.

 

Als Anbieter von QR Codes muss man sich also entscheiden, welchen der „Standards“ man unterstützen möchte. Nachfolgende Abbildung zeigt einen dieser Multi-Standard QR Code Generator. Man sieht, dass derselbe Inhalt (http://www.connvision.com) jedes Mal zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

 

 

 

 

Es gibt auch sogenannte „Hybridverfahren“, die darauf basieren, dass man einfach dieselben Daten in unterschiedlichen Formaten mehrfach im Code ablegt (und damit natürlich zwangsläufig die Grössenpüroblematik noch verschärft).

 

Abschliessend ist vielleicht erwaähnenswert, dass unabhängig von der eigentlich Codierung ohnehin nur 25% der gängigen QR Code Versionen von japanischen Handys unterstützt werden (nur bis Version 10).

 

Das ist so im Grunde eine völlig inakzeptable Situation!

 

Was aber noch schlimmer ist: Für den Enduser gibt es absolut keine Möglichkeit zu erkennen ob er jetzt einen „kompatiblen“ QR Code vor sich hat (weil das Aussehen ja immer dasselbe ist). Im bleibt nur die Wahl, dies auszuprobieren („Trial & Error“).

 

Auch die wenigen Anbieter in Europa bauen in Ihre Reader solche proporitären Erweiterungen ein, die das vorherrschende Chaos komplettieren. Interessanterweise geben diese Anbieter meist an, sie verwenden den QR Code deshalb, weil sie einen etablierten „Standard“ unterstützen möchten.

 

3) QR Codes „sprechen“ nicht mit den Usern

 

Das immer gleiche (weil „standardisierte“) Aussehen ist schliesslich der dritte grosse Nachteil des QR Code. Der Enduser hat keinerlei Chance zu erkennen ob er den QR Code überhaupt nutzen kann, geschweige denn, wer Ihn erstellt hat, oder was er macht. Der QR Code ist ein rein technischer Code, gemacht für maschinelle Erfassung ohne zutun des Menschen. Der QR Code ist insbesondere nicht für Mobile Tagging entwickelt worden sondern für logistische Zwecke. Man findet deshalb die Codes auch auf Bauteilen, Lieferscheinen, Maschinen etc. Selbstverständlich kann man diese QR Codes nicht „klicken“, obwohl sie genauso aussehen, wie solche die man klicken kann.

 

 

Der QR Code ist deshalb als Kommunikationsmittel denkbar ungeeignet. Er „spricht“ nicht mit den Menschen und sein Aussehen spricht Menschen auch nicht an (im Gegenteil). Eine der wichtigsten Erkenntnisse in der Entwicklung von Benutzerinterfaces ist die Tatsache, dass interaktive Elemente eine erkennbare Bedeutung bzw. Funktion haben müssen (z.B. in der Form von „Icons“). Dies lässt sich mit QR Codes nicht erreichen. Die Japaner sind hier eine Spur resistenter gegenüber solchen emotional-pragmatischen Einflüssen, dort überwiegt oft die nüchterne Technikbegeisterung. Wobei ich aber auch den Eindruck habe, dass QR Codes in japanischen Kommunikationsmitteln gar nicht so sehr als Fremdkörper wirken wie bei uns, irgendwie hat der Code etwas, was an die Anmutung japanischer Schriftzeichen erinnert.

 

7/17/2006 10:24:01 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [4]  | 
 Tuesday, June 27, 2006

In vielen Diskussionen und Präsentationen kommt irgendwann die Aussage "Ich möchte nicht mit dem Mobiltelefon im Internet surfen weil":

  • das Display zu klein ist,
  • die Bedienung zu umständlich ist ,
  • die Kosten zu hoch sind,
  • bla ...

 

Dem kann ich nur zustimmen, ich möchte das auch nicht !

 

Meist sind die Zuhörer dann etwas irritiert, denn schliesslich ist BeeTagg ja eine Technologie die genau den Zugang zum mobilen Internet vereinfacht...

 

Aber genau hier liegt der Hund begraben: Es ist ein grosser Unterschied ob man im Internet "surft" oder das Internet benutzt um gezielt Informationen abzurufen.

 

Wer einen BeeTagg benutzt tut das immer zu einem ganz konkreten, vorher bestimmten Zweck, z.B. eine Transaktion oder der Abruf einer ganz bestuimmten Information. Das ist ein grosser Unterschied zum normalen Surfing-Paradigma, wo man sich (gewollt !) einen möglichst breiten Zugang zu einem bestimmten Thema erschliesst.

 

Wenn man als Analogie die Fernbedienung eines TVs nimmt, dann entspricht der BeeTagg der gezielten Anwahl einer bestimmten Sendung, von der ich weiss auf welchem Kanal und zu welcher Uhrzeit sie läuft. Das normale Surfen dagegen würde dem Zappen durch alle Kanäle entsprechen, solange bis man etwas interessantes gefunden hat (oder auch nicht).


"Surfen" ist also immer ein Vorgang, den es braucht um irgendwie zu der Information zu gelangen um die es eigentlich geht. BeeTagg benutzen heisst, dass man schon dort ist, wo es interessant ist, und nur noch einen entscheidenden "Klick" braucht um wirklich in den Genuss dieser Information oder dieses interessanten Angebots zu kommen. Mit dem Mobilelefon ruft man meistens nur eine ganz bestimmte Seite auf, die nur ganz wenige Daten enthält, und nur für genau diesen vorbestimmten Zweck vorgesehen ist. Sie muss nicht im Stile eines Breitband-Kommunikationsmittels alle denkbaren Zielgruppen und deren Anwendungfälle adressieren wie eine "normale" Website.

 

Was ich damit sagen will ist folgendes:

Das Mobiltelefon unterscheidet sich grundlegend vom normalen PC in seinen technischen und pragmatischen Eigenschaften. Genauso grundlegend verschieden sind aber auch die Einsatzbereiche dieser beiden Endgeräte. Man setzt eben das Mobiltelefon nicht so ein wie man es vom PC gewohnt ist. Dies ist nur zunächst naheliegend, weil man eben die mobile Nutzung des Internet noch nicht so verinnerlicht hat wie die stationäre. Aber das ist eine Frage der Zeit. Vor kurzer Zeit hat auch noch niemand daran gedacht, dass Mobiltelefon als Walkman zu benutzen. Und vor nicht allzu langer Zeit hat eine der renommiertesten Consulting Companies festgestellt, dass der weltweite Markt für Mobiltelefone maximal 1 Million Einheiten gross ist, wer braucht so eine Technologie schon wo jeder doch ein Telefon zu Hause hat? Wie sich die Zeiten und Ansichten doch ändern...

 

Ich denke, in einigen Jahren wird die mobile Nutzung des Internet die selbstverständliche "Default"-Nutzungsart sein. Das Surfen am PC ist dann etwas für Nostalgiker und etwas für das unsere Kinder uns belächeln werden!

6/27/2006 12:39:42 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Thursday, June 15, 2006

Wir sind jetzt genau eine Woche live mit dem BeeTagg System, und können über erste interessante Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Nutzung berichten.

 

Die wichtigste Erkenntnis ist sicher, dass das System technisch einwandfrei funktioniert, wir haben bisher noch keinerlei negatives Feedback in Bezug auf Funktionalität bekommen.

 

In Bezug auf die verwendeten Endgeräte ist bemerkenswert, dass die überwiegende Mehrzahl der User (ca. 80%) den Java-Reader verwendet. Dieser weist zwar den Nachteil auf, das er - im Gegensatz zur Symbian oder Windows Mobile Version - nicht Realtime-fähig ist. Aber das ist gewissermassen auch ein Vorteil: Dadurch, dass die Auswertung des Codes nicht in Realtime erfolgen muss, hat der Reader "mehr Zeit" und kann damit eine genauere Analyse des fotografierten Bildes durchführen. Dadurch ist die Erkennungsrate auch bei schlechten Lichtverhältnissen etwas besser als bei den Realtime-Versionen.

 

Ausserdem beginnen erste 3rd-Partys coole Anwendungen mit unserem System zu bauen, z.B. T-Shirts, siehe auch Stit.ch.

 

Letztendlich ist auch noch interessant zu sehen, was die offizielle Presse oder die "Inoffizielle" Presse (sprich Blogging-Szene) zu unserem System meint.

 

Hier kann man feststellen, dass das Presseecho durchweg sehr positiv und umfangreich ausgefallen ist.

 

Neben redaktionellen Beiträgen in Tageszeitungen (z.B. in der Abendzeitung "heute" oder in der NZZ) sind vor allem viele Online-Zeitungen aus der IT- und Werbe-Szene auf das Thema BeeTagg eingegangen.

 

Hier ein Auszug der publizierten offiziellen Quellen:

 

 

Hier noch einige der "inoffiziellen", sprich Blogs:

 

Interessant ist, dass die Quellen sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Das erkennt man daran, dass kaum eine Quelle die offizielle Pressemitteilung verwendet, sondern fast alle eigene Texte geschrieben haben und in den meisten Fällen das System sogar gleich selbst ausprobiert haben.

 

Auch die Kommentare in den Blogs sind sehr interessant und aufschlussreich, denn man sieht daran zum einen, dass die Leute meist begeistert sind von der Idee und dem Produkt, und zum anderen dass viele sich auch durchaus kritische Gedanken machen, die wir uns natürlich auch schon gemacht haben (und die wir im Produkt entsprechend berücksichtigt haben).

 

Hier noch einige Zitate aus besagten "inoffiziellen" Quellen:

 

  • "hammer! :D das ist geil!"
  • "so läässss...."
  • "Der BeeTagg ist cool. Und ich bin sicher: Er wird sich durchsetzen. Der sieht doch völlig anders aus als das andere triste Code-Zeugs, das man nicht von ‘nem x-beliebigen Code auf ‘nem Packet unterscheiden kann. Beim BeeTagg weiss man, dass er für die Kommunikation ist. Der BeeTagg bringt das Internet endlich auf die Strasse - mitten unter uns."
  • "Seems to become mainstream, tagging. - Link between virtual and real life -"

 

Am besten selber mal lesen, noch besser selber ausprobieren, es lohnt sich...

 

 

6/15/2006 11:01:28 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [2]  | 

Copyright 2006 connvision AG / Sa / Ltd. Alle Rechte vorbehalten