Tuesday, June 27, 2006

In vielen Diskussionen und Präsentationen kommt irgendwann die Aussage "Ich möchte nicht mit dem Mobiltelefon im Internet surfen weil":

  • das Display zu klein ist,
  • die Bedienung zu umständlich ist ,
  • die Kosten zu hoch sind,
  • bla ...

 

Dem kann ich nur zustimmen, ich möchte das auch nicht !

 

Meist sind die Zuhörer dann etwas irritiert, denn schliesslich ist BeeTagg ja eine Technologie die genau den Zugang zum mobilen Internet vereinfacht...

 

Aber genau hier liegt der Hund begraben: Es ist ein grosser Unterschied ob man im Internet "surft" oder das Internet benutzt um gezielt Informationen abzurufen.

 

Wer einen BeeTagg benutzt tut das immer zu einem ganz konkreten, vorher bestimmten Zweck, z.B. eine Transaktion oder der Abruf einer ganz bestuimmten Information. Das ist ein grosser Unterschied zum normalen Surfing-Paradigma, wo man sich (gewollt !) einen möglichst breiten Zugang zu einem bestimmten Thema erschliesst.

 

Wenn man als Analogie die Fernbedienung eines TVs nimmt, dann entspricht der BeeTagg der gezielten Anwahl einer bestimmten Sendung, von der ich weiss auf welchem Kanal und zu welcher Uhrzeit sie läuft. Das normale Surfen dagegen würde dem Zappen durch alle Kanäle entsprechen, solange bis man etwas interessantes gefunden hat (oder auch nicht).


"Surfen" ist also immer ein Vorgang, den es braucht um irgendwie zu der Information zu gelangen um die es eigentlich geht. BeeTagg benutzen heisst, dass man schon dort ist, wo es interessant ist, und nur noch einen entscheidenden "Klick" braucht um wirklich in den Genuss dieser Information oder dieses interessanten Angebots zu kommen. Mit dem Mobilelefon ruft man meistens nur eine ganz bestimmte Seite auf, die nur ganz wenige Daten enthält, und nur für genau diesen vorbestimmten Zweck vorgesehen ist. Sie muss nicht im Stile eines Breitband-Kommunikationsmittels alle denkbaren Zielgruppen und deren Anwendungfälle adressieren wie eine "normale" Website.

 

Was ich damit sagen will ist folgendes:

Das Mobiltelefon unterscheidet sich grundlegend vom normalen PC in seinen technischen und pragmatischen Eigenschaften. Genauso grundlegend verschieden sind aber auch die Einsatzbereiche dieser beiden Endgeräte. Man setzt eben das Mobiltelefon nicht so ein wie man es vom PC gewohnt ist. Dies ist nur zunächst naheliegend, weil man eben die mobile Nutzung des Internet noch nicht so verinnerlicht hat wie die stationäre. Aber das ist eine Frage der Zeit. Vor kurzer Zeit hat auch noch niemand daran gedacht, dass Mobiltelefon als Walkman zu benutzen. Und vor nicht allzu langer Zeit hat eine der renommiertesten Consulting Companies festgestellt, dass der weltweite Markt für Mobiltelefone maximal 1 Million Einheiten gross ist, wer braucht so eine Technologie schon wo jeder doch ein Telefon zu Hause hat? Wie sich die Zeiten und Ansichten doch ändern...

 

Ich denke, in einigen Jahren wird die mobile Nutzung des Internet die selbstverständliche "Default"-Nutzungsart sein. Das Surfen am PC ist dann etwas für Nostalgiker und etwas für das unsere Kinder uns belächeln werden!

6/27/2006 12:39:42 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [0]  | 
 Thursday, June 15, 2006

Wir sind jetzt genau eine Woche live mit dem BeeTagg System, und können über erste interessante Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Nutzung berichten.

 

Die wichtigste Erkenntnis ist sicher, dass das System technisch einwandfrei funktioniert, wir haben bisher noch keinerlei negatives Feedback in Bezug auf Funktionalität bekommen.

 

In Bezug auf die verwendeten Endgeräte ist bemerkenswert, dass die überwiegende Mehrzahl der User (ca. 80%) den Java-Reader verwendet. Dieser weist zwar den Nachteil auf, das er - im Gegensatz zur Symbian oder Windows Mobile Version - nicht Realtime-fähig ist. Aber das ist gewissermassen auch ein Vorteil: Dadurch, dass die Auswertung des Codes nicht in Realtime erfolgen muss, hat der Reader "mehr Zeit" und kann damit eine genauere Analyse des fotografierten Bildes durchführen. Dadurch ist die Erkennungsrate auch bei schlechten Lichtverhältnissen etwas besser als bei den Realtime-Versionen.

 

Ausserdem beginnen erste 3rd-Partys coole Anwendungen mit unserem System zu bauen, z.B. T-Shirts, siehe auch Stit.ch.

 

Letztendlich ist auch noch interessant zu sehen, was die offizielle Presse oder die "Inoffizielle" Presse (sprich Blogging-Szene) zu unserem System meint.

 

Hier kann man feststellen, dass das Presseecho durchweg sehr positiv und umfangreich ausgefallen ist.

 

Neben redaktionellen Beiträgen in Tageszeitungen (z.B. in der Abendzeitung "heute" oder in der NZZ) sind vor allem viele Online-Zeitungen aus der IT- und Werbe-Szene auf das Thema BeeTagg eingegangen.

 

Hier ein Auszug der publizierten offiziellen Quellen:

 

 

Hier noch einige der "inoffiziellen", sprich Blogs:

 

Interessant ist, dass die Quellen sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Das erkennt man daran, dass kaum eine Quelle die offizielle Pressemitteilung verwendet, sondern fast alle eigene Texte geschrieben haben und in den meisten Fällen das System sogar gleich selbst ausprobiert haben.

 

Auch die Kommentare in den Blogs sind sehr interessant und aufschlussreich, denn man sieht daran zum einen, dass die Leute meist begeistert sind von der Idee und dem Produkt, und zum anderen dass viele sich auch durchaus kritische Gedanken machen, die wir uns natürlich auch schon gemacht haben (und die wir im Produkt entsprechend berücksichtigt haben).

 

Hier noch einige Zitate aus besagten "inoffiziellen" Quellen:

 

  • "hammer! :D das ist geil!"
  • "so läässss...."
  • "Der BeeTagg ist cool. Und ich bin sicher: Er wird sich durchsetzen. Der sieht doch völlig anders aus als das andere triste Code-Zeugs, das man nicht von ‘nem x-beliebigen Code auf ‘nem Packet unterscheiden kann. Beim BeeTagg weiss man, dass er für die Kommunikation ist. Der BeeTagg bringt das Internet endlich auf die Strasse - mitten unter uns."
  • "Seems to become mainstream, tagging. - Link between virtual and real life -"

 

Am besten selber mal lesen, noch besser selber ausprobieren, es lohnt sich...

 

 

6/15/2006 11:01:28 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Disclaimer  |  Comments [2]  | 

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